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Berufsfachschule für

Tanz und Tänzerische Gymnastik

Aufnahmeprüfungen 2027

Die erste Aufnahmeprüfung für die 3-jährige Ausbildung für Tanzpädagogik ab Oktober 2027 findet am 3. April 2027 statt. Es werden Aufgaben aus dem Bereich Ballett, Jazztanz, Freier Tanz, Improvisation sowie Folklore & Gemeinschaftstänze gestellt.

Bewerbungen sind jederzeit möglich!
Wer Interesse an der Ausbildung ab Oktober 2027 hat, kann sich per e-Mail oder online bewerben.

Die Prüfung findet in der Erika Klütz Schule, Daimlerstraße 71 a in 22761 Hamburg statt.

Weitere Termine sind für den 5. Juni 2027 sowie den 28. August 2027 geplant.

Unterstützung, die trägt – jetzt die Erika Klütz Schule unterstützen!

Tanz bewegt. Tanz verbindet. Tanz eröffnet Perspektiven.

Seit acht Jahrzehnten steht die Erika Klütz Schule für künstlerische Bildung, Kreativität und persönliche Entwicklung. Damit wir auch in Zukunft jungen Menschen Raum geben können, ihren eigenen künstlerischen Weg zu finden, freuen wir uns über deine Unterstützung!

Mit deiner Spende hilfst du uns,

  • Schüler:innen durch Stipendien und Zuschüsse zu fördern,
  • künstlerische Projekte, Aufführungen und interkulturellen Austausch zu ermöglichen,
  • gute Ausbildungsbedingungen und die Weiterentwicklung unserer Dozierenden zu sichern,
  • die Tradition des Ausdruckstanzes lebendig zu halten und weiterzuentwickeln.

Jeder Beitrag zählt und hilft uns, neue Möglichkeiten zu schaffen!

Ob einmalig oder regelmäßig – mit deiner Spende unterstützt du die Zukunft künstlerischer Bildung an der Erika Klütz Schule.

Jetzt spenden und etwas bewegen!

Herzlichen Dank für deine Unterstützung!

Jubiläums-Grußworte von Dr. Carsten Brosda

Sehr geehrtes Team der Erika Klütz Schule,

wenn wir heute das 80-jährige Bestehen der Erika Klütz Schule feiern, blicken wir auf ein Gründungsjahr, das zunächst in Kontrast zur Beständigkeit steht. Als Hamburg 1946 in Trümmern lag, erwuchs ein Drang nach Aufbruch, nach einem neuen künstlerischen Ausdruck, und: nach Bewegung als Ausdruck innerer und gesellschaftlicher Freiheit.

Erika Klütz lernte ihr Handwerk in einer Zeit der politischen Extreme. Sie war vom modernen Ausdruckstanz der 1920er Jahre geprägt, insbesondere von Mary Wigman, an deren Schule sie lehrte und in deren Tanzgruppe sie als Tänzerin mitwirkte. Sie musste erleben, wie das NS-Regime partizipative Ideen des Tanzes wie die Bewegungschöre nach Rudolf von Laban für die Propaganda instrumentalisierte. Das Ideal, Menschen einen individuellen Raum für Ausdruck und Auseinandersetzung unter dem Dach der Kunst zu bieten, schien an der völkischen Realität der Diktatur zu zerbrechen.

Umso mutiger und visionärer war der Neuanfang, den Erika Klütz 1946 wagte. Sie formulierte einen prägenden Anspruch : „Ich versuche immer, auf den ganzen Menschen einzugehen, seine Anlagen voll zu entfalten und ihm zu helfen, seine eigenen künstlerischen Erlebnisse zu formen.“ In diesem Satz steckt der kulturpolitische Meilenstein, der den Bühnentanz um die Tanzpädagogik erweiterte: Wer Tanz pädagogisch vermittelt, formt keine synchronisierten Massen. Er stärkt die Persönlichkeit, bildet Empathie und baut Brücken für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Wie lebendig und zeitgemäß dieser Ansatz heute weiterwirkt, beweist Ihre Jubiläumsaufführung auf Kampnagel. Labans Traum der Bewegungschöre finden hier endlich einen Ausdruck: Eine „große bewegte Gruppe“, die ihre Choreografien in demokratischen Prozessen entwickelt und realisiert, eröffnet dem Publikum die Perspektive einer inklusiven, freien Gemeinschaft, die Vielfalt feiert und im Vertrauen zueinandersteht.

Dass dieser Raum des Vertrauens seit 80 Jahren besteht, verdanken wir Menschen, die Verantwortung übernehmen. Mein Dank gilt Dr. Fred Eckhard, der diese Schule lange erfolgreich leitete. Suse Tietjen führt das Engagement und letztlich das Erbe von Erika Klütz als seine Nachfolgerin fort: Indem sie die reiche Tradition nicht nur bewahrt, sondern mit neuen, interdisziplinären Impulsen mutig in die Zukunft führt.

Liebes Team der Erika Klütz Schule, herzlichen Glückwunsch zu 80 Jahren voller Bewegung, Haltung und Leidenschaft!

Dr. Carsten Brosda
Senator für Kultur und Medien

Fotografie: Fritz Palm, 1929, Deutsches Tanzarchiv Köln

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